Ich gebe mich geschlagen. Nein, ich kapituliere vor dem Unwissen einer Zielgruppe die es eigentlich besser wissen müsste. Nein, noch besser: Ich verwende die Sprache, die meine Gesprächspartner verstehen. Schließlich muss der Wurm dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.
Das, wovor ich mich nunmehr seit Beginn meiner Bloggerei erfolgreich gedrückt habe, das wende ich nun an. Und zwar mit Genuss, weil erfolgreich. Auf der Veranstaltung, von der ich gerade komme, trafen sich heute Abend Vertreter der Sparte Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Kärnten. Alle, mit denen ich gesprochen habe und denen ich erklärte, was es mit Weblogs respektive Corporate Weblogs auf sich hat, haben das mit dem Internet-Tagebuch oder dem Online-Tagebuch oder dem Virtuellen Tagebuch verstanden. Jawohl! Und einigen konnte ich dann auch noch erfolgreich verklickern, dass sogar die CEO's großer, sehr großer Unternehmen solche Tagebücher führen und dass man dieses Kommunikationsinstrument - aber natürlich nur, wenn man ganz abgebrüht ist - auch in die Unternehmenskommunikation einbinden (lassen) kann. Die haben mir das geglaubt. Und die haben das auch verstanden. Und das Beste: Ich habe verstanden!

