eReputation: Manager denken um
Unter dem Titel "Meine Reputation im Netz - ein unkalkulierbares Risiko" befragten Lachner, Aden, Beyer & Company 250 Manager dazu, wie sie es mit ihrer Reputation online hielten. Die Befragung lieferte teils hochinteressante Ergebnisse:
a) Auf die Frage " Beschäftigen Sie sich damit, welche Informationen über Sie im Internet verfügbar sind antworteten 25,6 % der Befragten mit "regelmäßig".
b) Sehr interessant auch die Frage, wie wichtig die Befragten das Thema persönliche Reputation im Internet generell nehmen würden.
c) Hinsichtlich der Frage, ob man bereits dazu übergegangen sei, die eigene Reputation bewußt zu gestalten, geben sich die Manager noch eher zurückhaltend. Nur 14,4 % tun dies regelmäßig.
Fassen wir also zusammen: Für das mittlere und obere Management wird das Thema "digitale Reputation" zunehmend wichtiger. Die Zeiten sind also vorbei, in denen es vollkommen egal war, wie und wo der jeweilige CEO auf Google rangiert. Fazit Nr. 2: Das Thema Digitale Reputation bzw. daraus abgeleitet, digitales Reputationsmanagement ist in den Führungsetagen noch nicht in vollem Umfang angekommen bzw. wird dort noch unterschätzt. Dass man sich mit dieser Einschätzung jedoch ziemlich sicher am "falschen Dampfer" befindet, macht deutlich, dass fast 60 Prozent der Befragten glauben, dass die Bedeutung von "Digitaler Reputation" für Personen künftig stark zunehmen wird.
Höchste Eisenbahn also, dass man sich dem Thema nicht länger verschließt, auch wenn es noch so hyper-modern auf uns zu kommt. Wir leben schließlich in hoch vernetzten Zeiten!
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Die Eisenbahn ist wirklich schon voll am Fahren :-)
Wenn ich hier sehe wie internationale Brands wie Sony & Co. sich diesem Thema schon voll widmen und Großkonzerne in Europa erst langsam den Schritt der klassischen / linearen Kommunikation hin zu einem vernetzten und dynamischen Modell erkennen (Web 2.0 läßt natürlich grüßen), dann hoffe ich sehr auf baldige Besserung. Viel zu wichtig wäre die über viele Jahrzehnte aufgebaute Marke nun "dahinplätschern" zu lassen.
Kommentiert von: Markus Hübner | Freitag, 09. November 07 at 12:59 Uhr
in der WirtschaftsWoche gab es den dazu gehörigen Artikel. Die Umfrage wiederum basierte auf den Ergebnissen eines weiteren Artikels dort.
Kommentiert von: Karrierebibel | Sonntag, 23. Dezember 07 at 18:43 Uhr