Es ist jetzt ein paar Wochen her. Wir standen in Bad Kleinkirchheim zusammen - ein kleines Bier in der Hand versteht sich - und jemand, den ich sehr schätze, sagte in etwa Folgendes: RSS dreht den online Tourismus völlig auf den Kopf. Und bei den Folien die ich gerade für nächste Woche vorbereite und bei der Umgestaltung dieses kleinen Blogs hier, wo ich es endlich (!) hingebracht habe, im Sidebar RSS-Icons aufscheinen zu lassen, immer wieder stolpere ich über dieses Thema.
Ich weiß, dass einige Leute schon die Nase rümpfen über so viel Basisarbeit in Sachen RSS. Die Social Media Karawane ist doch schon längst weitergezogen und kann sich mit derlei Uralt-Kram nicht mehr auseinandersetzen. Twitter? Alt! Facebook? Geschenkt! Open Social? Kennen wir doch längst! Immer schneller immer weiter dreht sich die Spirale, immer neuere Themen kommen auf die Agenda der reichen und schönen Social Media Auskenner.
Was aber sagen Gespräche mit ganz normalen Menschen, die zudem ganz normale Internet- Nutzer sind? Sie sagen abgekürzt zumindest so viel, dass das Thema RSS mit Sicherheit noch NICHT durch ist, dass nicht allen klar ist, was es mit diesem "orangen Knödel" auf der Seite unserer Wahl - zB. ORF.at - auf sich hat. Ganz zu schweigen davon, was die Syndizierung von Inhalten für den Aufbau von Kommunikationsbeziehungen mit Kunden, Stammgästen, Journalisten und anderen passion based audiences bewirken kann. Also down to earth! Und für alle die jetzt müde lächeln und die sich eh schon immer mit allem ausgekannt haben eine kleine Übung: Vor den Spiegel setzen und in einfachen und verständlichen Worten das Prinzip und den Nutzen von RSS erklären. Los gehts!