"Heute ist der Tag der Wahrheit Willi. 21 Uhr ORF 2. hoffe du bist gut vorbereitet. LG HC", postete HC Strache (FPÖ) bzw. wohl einer seiner Helfer gestern auf die Pinnwand von Wilhelm Molterer (ÖVP). Das lese ich zumindest in er heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung. Na toll. Molterer und Strache sind nun also auch in die Spähren des StudiVZ vorgedrungen. Klar, sind doch abertausende Österreichische Studenten hier. Und Wahlkampf ist auch. Also nichts wie hin.
Wie hinterfragenwert es mitunter sein kann, wenn Politiker auf das Parkett von Social Networks drängen, zeigt sich daran, dass Finanzminister Molterer erst sieben Tage, Strache gar erst zwei Tage lang einen Account auf StudiVZ haben. Aber für einen schnellen Jux, den man noch dazu gratis lancieren kann, ist sich in Wahlkampfzeiten niemand zu schade. Und Social Networks laden ja förmlich dazu ein. Ist doch eh alles Kinderkram hier. Oder doch nicht?
Natürlich kann man jetzt sagen, das ist nicht mehr als ein sich gegenseitig Ärgern via Social Networking-Sites. Man kann aber auch sagen, das was so manche Politiker auf Social Networks abliefern ist unprofessionell, wahltaktisch zu kurz gegriffen und vor allem - und das ist Gift - absolut unglaubwürdig.