Die Suchmaschine für personenbezogene Daten setzt zum Sprung über den großen Teich an. Seit gestern ist man mit der Suchmaschine, die im Internet frei verfügbare Personendaten aggregiert, bündelt und zentral abrufbar macht, in den USA online. Mal sehn ob das Teil in den USA auch so abrocken wird wie hierzulande. Einige Leute blickten beim Ego-Surfing ja ganz schön dumm aus der Wäsche, nachdem sie sahen, was 123people.at über sie und andere so alles ausspuckte. Mir inklusive übrigens. Ein Raunen ging durchs Land und das Thema Online Reputation bzw. das Management derselben kam - gottseidank! - wieder mal auf die Agenda. Höchste Zeit!
Ich bin mit dem was 123people macht nicht unumschränkt happy und behalte gerne im Auge, was hier so alles über mich geschrieben steht. Auch die Darstellung der Tag-Cloud ist so eine Sache. Ich hab hier mal ein paar Gedanken dazu gehabt. Ein RSS-Feed würde es mir natürlich maßgeblich erleichtern, den Überglick zu bewahren. Der Toolbar für 123people am Firefox kann außer Suchen derzeit nämlich noch herzlich wenig.
Andererseits gibt der Erfolg dem Startup mit Wiener Wurzeln recht. Laut CEO Russell Perry, dem CEO steigen die Nutzerzahlen Woche für Woche um 10 Prozent. Soviel zu den Leuten die sagen "Nein wirklich, ich habe mich noch nieeee selbst geggoogelt..." Und noch etwas: Gäbe es 123people nicht, wüßte ich immer noch nicht, dass ich am 5. September auf der Seite der Salzburger Nachrichten zitiert wurde :)
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