Alex Wunschel beschäftigte sich im Blick über den Tellerrand Nr. 193 mit der Digitalen Kompetenz von Agenturen und kam zum Schluss, dass es damit häufig nicht allzuweit her ist. Mein Thema hier am Blog ist die Kompetenz von PR Agenturen in den Bereichen Social Media und Online PR, für die häufig leider das selbe gilt. Jede hat auf ihrer Homepage zwar einen Button namens "Online PR" stehen, kann Kundenwünsche die ein wenig über das Versenden von e-Mails oder das Aufsetzen eines Blogs hinausgehen - das können Webdesign-Agenturen angeblich aber auch schon - aber kaum abdecken. Ein buntes Blog ist zwar schnell installiert. Das dahinter liegende kommunikative commitment aber häufig nicht einmal ansatzweise mitgedacht. Jetzt finde ich einige Videos, die sich mit für die Online PR ganz entscheidenden Fragestellungen auseinandersetzen. Sie zielen in die mich interessierenden Kernbereiche digitaler Kompetenzen von PR-Agenturen und geben tiefe Einblicke in die zukünftige Entwicklung der Prublic Relations Branche. Den PR-Praktikern wurden drei Fragen gestellt
a) Haben PR-Agenturen die Entwicklungen am Gebiet der Online PR verschlafen?
b) Welchen Bedrohungsszenarien anderer Marketing-Disziplinen ist die PR Branche derzeit ausgesetzt?
c) Sinnvollerweise wo sollte die Online PR Strategie und deren Umsetzung angesiedelt sein und warum?
Will McInnes
Drew Benvie
Simon Collister
Helen Aspell
Was Will MCinnes sagt finde ich besonders stark. Ja, die PR-Agenturen haben Online PR verschlafen, doch die Chance lebt. Doch die Agenturen müssen das schnell begreifen und die sich ändernden Bedingungen (Rahmen) strategischer Kommunikation entsprechend reagieren, indem sie ihre Angebotspalette überdenken, ihr Know-how erweitern, sich zu Digital Natives entwickeln, etc. In dieser Dititalisierung, dieser Öffnung der Agenturen in Richtung Beziehungsaufbau und Pflege Online, sehe ich eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Interessant vor allem auch die Aussagen von Drew Benvie, für den es die Medien selbst sein werden, die die PR-Agenturen am Zeug flicken werden, für den Fall, dass diese sich nicht verändern. Ist aber auch klar, dass sich die PR von Unternehmen und Agenturen verändern muss, wenn sich die Zwänge des Mediensystems so verändern, wie sie es derzeit machen (Sparzwänge, etc.). Alles in Allem spannende Zeiten in denen es sich also empfiehlt, angeschnallt zu bleiben.
gefunden bei Mulley Communications - thanks!

